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Schulbustraining für Mössinger Fünftklässler

Kategorie: Aktuell, Unternehmen, Linienverkehr
Mit Unterstützung des Hechinger Busunternehmens HVB Wiest + Schürmann hat das Polizeipräsidium Reutlingen am Quenstedt-Gymnasium und an der Friedrich-List-Gemeinschaftsschule in Mössingen ein Schulbustraining für Schüler der fünften Klassen durchgeführt. Dabei lernten die Schüler mit praktischen Übungen, wie sie sicher mit dem Schulbus fahren – vom Ein- und Aussteigen bis zum richtigen Verhalten im Notfall.

An zwei Schulen in Mössingen führte die Polizei gemeinsam mit dem Busunternehmen HVB Wiest + Schürmann Schulbustrainings für Fünftklässler durch.

Niemals vor dem Bus stehen oder die Fahrbahn queren: Die Schüler lernen am praktischen Beispiel wo Gefahren lauern.

Geordnet geht es genauso schnell in den Bus, nur ohne Blessuren.

Polizei-Hauptmeister Manfred Heinzelmann erklärt die Sicherheitseinrichtungen im Bus.

Mössingen, 16.12.2016. Ein durchaus übliches Bild nicht nur an Mössinger Schulbushaltestellen: Sobald die Tür aufgeht, stürmen die Schüler mit Drängen und Drücken und unter lauem Gejohle den Bus. Doch heute ist alles anders: denn wenige Minuten später stehen die gleichen Schüler ordentlich in Reih und Glied an der Haltestelle, besteigen einer nach dem anderen zügig den Schulbus, ohne Gerangel und mit einem freundlichen „Guten Morgen“ für den Busfahrer auf den Lippen. Was ist passiert? Es ist Schulbustraining am Mössinger Schulzentrum. Und während die teilnehmenden Schüler den Selbstversuch wagen, stoppt Polizei-Hauptmeister Manfred Heinzelmann die Zeit. Das Ergebnis sorgt für überraschte Gesichter: Geordnet dauert das Einsteigen exakt genauso lange wie mit Drängeln – nur ohne Blaue Flecken und sonstigen Blessuren.

Am Quenstedt-Gymnasium und an der Friedrich-List-Gemeinschaftsschule in Mössingen haben Heinzelmann und Hauptkommissar Ulrich Steinmetz vom Polizeipräsidium Reutlingen mit Unterstützung des Hechinger Busunternehmens HVB Wiest + Schürmann in den vergangenen Tagen vier jeweils rund einstündige Schulbustrainings für Schüler der fünften Klassen durchgeführt. „Viele Schüler dieser Klassenstufe fahren zum ersten Mal regelmäßig mit dem Bus zur Schule“, erklärt Steinmetz. „Deshalb ist es wichtig, ihnen ein Gefühl für die Dimensionen eines Omnibusses zu vermitteln und mit ihnen das richtige Verhalten beim Schulbusfahren zu trainieren.“

Das sichere Ein- und Aussteigen ist dabei nur eine von vielen praktischen Übungen. So erhalten die Schüler eine Einweisung in die Sicherheitseinrichtungen des Busses und lernen wie man gut und sicher sitzt. Die Größe und das Gewicht eines Omnibusses sind ebenfalls wichtige Aspekte, wenn es um die Sicherheit geht. Schon der von den Polizisten mitgebrachte Bus-Reifen ist so schwer, dass ihn die Schüler kaum anheben können. Die Spannung steigt, als der tonnenschwere Bus mit dem Hinterrad über einen gefüllten Wasserkanister fahren soll. Ein Knall und der Kanister platzt auseinander, dass das Wasser nur so spritzt. Das macht den Schülern eindrucksvoll klar: Ein Kinderfuß an gleicher Stelle wäre wohl „platt wie eine Flunder“. Ebenso beeindruckt sind die Schüler vom Bremsversuch als letzte Übung des Schulbustrainings. Dabei steigt der Busfahrer bei niedriger Geschwindigkeit voll auf die Bremse. Die Schüler sind vorbereitet und halten sich gut fest. Nur Max steht im Mittelgang, stürzt bei der Bremsung um und schießt den Gang nach vorn bis er an der Stirnwand zu liegen kommt. „Max“ nennen die Verkehrserzieher des Polizeipräsidiums Reutlingen eine blaue Plastiktonne, die mit 30 Kilogramm Sand gefüllt ist und die sich beim Bremsen ganz ähnlich verhält wie ein Schüler, der sich nicht festhält. „Diese Übung bleibt noch lange im Gedächtnis haften“, weiß Polizist Manfred Heinzelmann aus langjähriger Erfahrung.

An allen vier Trainingstagen in Mössingen stellte das Hechinger Busunternehmen HVB Wiest + Schürmann einen Bus samt Fahrer zur Verfügung. HVB-Geschäftsführer Frank Wiest sieht diese Aktion als Gewinn nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Schulbusbetreiber: „In Deutschland gibt es jedes Jahr rund 8000 Verletze im Schulbusverkehr. Die Ursachen sind so vielfältig wie die Inhalte des Schulbustrainings, vom Drängeln und Stoßen an der Haltestelle bis zum Stehen ohne festen Halt während der Fahrt. Durch das Training mit den Schülern lassen sich viele Unfälle vermeiden. Deshalb ist es für uns als Busunternehmen selbstverständlich, dass wir die Polizei bei dieser Aufgabe unterstützen.“

Das Omnibusunternehmen HVB Wiest + Schürmann betreibt mehrere eigene Linien im Stadtgebiet Hechingen sowie im Regionalverkehr der Region Neckar-Alb. Darüber hinaus gehören Schüler- und Behindertenfahrten, Werkverkehre sowie hochwertige Mietomnibusse für Reisen und Ausflüge zum Angebot. Mit seinen 28 Bussen befördert HVB Wiest + Schürmann jährlich mehr als 750.000 Fahrgäste.